Musikmesse Frankfurt 2011

7. April 2011, Musikmesse Frankfurt: Endlich hat's geklappt, nach jahrelangem Wunschdenken bin ich endlich mittendrin, in der gößten Musikmesse der Welt.

2 Meter groß - 10 cm klein...
2 Meter groß - 10 cm klein...

Vier Stunden war ich unterwegs, quer durch die Hallen, mit speziellem Fokus auf Gitarren - und ich wurde nicht enttäuscht: Große und kleine, akustisch und elektrisch, einfarbig, bunt, gemustert und in allen erdenktlichen Formen.

Fender "Stratocaster" im "Used-Look"
Fender "Stratocaster" im "Used-Look"

Mit den beeindruckendsten Präsentationen konnten natürlich die Marktriesen Gibson und Fender aufwarten, bei denen sich teilweise regelrechte Schlangen an den Probegitarren bildeten, die dort mit Kopfhörern und eigenen Verstärkern aufgebaut waren - verständlich, wenn man bedenkt, dass da bei Fender meist "Stratocaster" und bei Gibson meist "Les Paul" frei zugängig waren. Die meisten Hobby-Gitarristen haben dieses Vergnügen doch eher selten, auf einer mehrere tausend Euro teuren Gitarre spielen zu dürfen.

 

Eine besonders schöne Variante der "Strat" hatte Fender mit dem "Used-Look" im Angebot - wenn auch sicherlich leicht selbst herzustellen. ;-)

Farbenspiele bei ESP
Farbenspiele bei ESP

 

 

Gibson bot seinen Besuchern neben dem "kostenlosen Proberaum" auch gleich noch eine Loungeähnliche Konzertatmosphäre, inkl. kleiner Bühne und Livemusik.

 

Die ausgefallensten E-Gitarren-Modelle gab es aber dennoch bei Ibanez, dicht gefolgt von ESP. Fantasy-Motive, alle Farben, alle Formen - hier war der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

 

Ganz abgesehen von den Sound-Erneuerungen, die man überall fand - die aber hier jegliche Grenzen sprengen würden.

Eine Schöne Perspektive (ESP)
Eine Schöne Perspektive (ESP)

 

 

Ganz weit vorne in Sachen Musik sind erstaunlicherweise die Asiaten, die auf der Musikmesse überall zugegen waren. Nicht nur in Form der zahlreichen Besucher, sondern vor allem als Hersteller: Gitarren, Geigen, Blasinstrumente, Schlagzeuge - die Asiaten haben alles, was das Musikerherz begehrt.

Ibanez beweist Kreativität
Ibanez beweist Kreativität

 

 

Von den Folgen der Wirschaftskrise war auf der Musikmesse nichts zu spüren, ganz im Gegenteil: Die Anbieter rechnen sogar mit einem Aufwärtstrend, der sich in eine klare Richtung bewegt: Qualität hat ihren Preis - und der wird in Zukunft auch wieder bezahlt!

Mini-Gitarren mit viel Liebe zum Detail
Mini-Gitarren mit viel Liebe zum Detail

 

 

Großes Kino boten aber auch die "Kleinen": Besonders beliebt waren hierbei vor allem die Mini-Gitarren, aus Holz hergestellt, mit ganz viel Liebe für`s Detail. Die "größeren" (ca. 20 cm hoch) gab's extra mit eigens angefertigtem Ständer, die kleineren als Schlüsselanhänger und Pins - alles feinste Handarbeit.

Viele kleine Ukulelen...
Viele kleine Ukulelen...

 

 

 

 

 

Einen neuen Besucherrekord gab es dieses Jahr zwar nicht, dennoch fanden wie im Vorjahr rund 110 000 Interessenten aus 124 Ländern an den vier Tagen den Weg auf's Frankfurter Messegelände.

Spongebob rockt Frankfurt
Spongebob rockt Frankfurt

 

 

 

 

 

Auch für Nachwuchsmusiker war in Fankfurt bestens gesorgt, denn neben Mini-E-Gitarren und unzähligen Varianten von Ukulelen, gab es auch kindgerechte Akustikgitarren, welche die Kleinen vor allem durch ihr ausgefallenes Design überzeugen sollten.

Mechaniken mal anders...
Mechaniken mal anders...

 

Neuerungen gab es auf Musikmesse, wie immer, jede Menge. Besonders gut gefallen hat mir persönlich aber eine Sache: Bunte Saiten!

 

Die gibts für Gitarren z. B. in leuchtendem Lila, das je nach Blickwinkel intensiver oder schwächer wurde und für Bässe in grellen Neonfarben. Durch die dicken Basssaiten kommt das doppelt gut zur Geltung, vor allem bei einem dunklen Bühnenbild.

 

Großes Kino boten auch Traveler Guitar, die einfach die Mechaniken der E-Gitarre - normalerweise oben am Hals angebracht - in den Korpus bastelten und oben eine Halteschlaufe anbrachten. Praktisch und vom Korpus auch top, aber so "oben ohne" fehlt doch irgendwie was.

Premier à la Iron Maiden
Premier à la Iron Maiden

 

 

 

 

Natürlich durften zwischen all den Gitarren auch die Schlagzeuge nicht fehlen, die es inzwischen auch in allen erdenklichen Farben gibt. Zwischen all den roten, grünen und durchsichtigen Drumsets ragte besonders dieses schöne Stück im Iron Maiden-Stil auf.

 

Drums à la Michael Jackson
Drums à la Michael Jackson

 

 

 

Und beenden wollen wir unsere Tour über die Musikmesse 2011 mit dem original Schlagzeug des Michael Jackson-Drummers Ricky Lawson. 

Bis nächstes Jahr! Dann vom 21.-24. März 2012!
Bis nächstes Jahr! Dann vom 21.-24. März 2012!

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Susanne Müller - freischrift/fotografie - Hochzeitsfotografie in Neu-Isenburg

Hallo, ich bin Susanne, seit 33 Jahren eine lebensfrohe Optimistin, spontan, oft ein wenig zu genau

und schwer verliebt in meinen Job als Fotografin, Journalistin und Texterin in der Nähe von Frankfurt am Main. Ich liebe Kaffee und meinen Hund Sammy, den Duft von frisch gemähtem Gras, schöne Cafés und sonnige Biergärten. Ich reise gerne und viel, mal kurz, mal lang, mal tageweise. Und ich kann mich sehr für Philosophie, Weiterbildung, Fitness und Rockmusik begeistern...

 

Nach meinem Abitur 2003 habe ich mein Magisterstudium (Germanistik/Anglistik) in Heidelberg und Frankfurt absolviert, im Anschluss daran ein Fernstudium an der "Freien Journalistenschule" in Berlin. Seit 2011 arbeite ich als selbstständige Journalistin und Texterin, seit 2013 auch
als Fotografin in den Bereichen Businessfotografie, Hochzeit und Portrait.